VIDEO: Steve O und die Scheiße
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Kot zu Kot

Der Fernseher läuft. Mist. Da fängt er an, an ihrem verrutschten T-Shirt herumzufummeln. Er quetscht den Schlauch, dann packt er ihr in den Schritt, erst von außen, dann schiebt er seine verölten Finger in den Schlüpfer. Trocken. Trotzdem. Sie zieht wie nebenbei ihre Trainingshose bis zu den Knöcheln herunter und legt sich auf den Rücken. Welliger Pudding fällt nach links und rechts. Er schnauft, sie kommt mit ihrer Zigarette nicht bis zum Aschenbecher. Hinterher geht sie auf Klo, um die Suppe auszuspülen. Neun Monate später ist das Klo verstopft. Kot und aufgeweichte Papierschollen mit braunen Schlieren schwappen über den Beckenrand. Abschöpfen. Chemie. Beim nächsten Spülen dasselbe. Der Handwerker bohrt mit einer Spirale einen halben Meter, dann gibt es kein Vorwärtskommen. Was reingefallen? - Der Mann schraubt ab, hämmert Putz und Steine auf, erblickt in der Enge des noch einzementierten Rohrs die Ursache. Etwas glänzt. Nasse Haare. Hatte er sich gedacht: Haare. Immer wieder Haare! Er will es packen, glitscht ab. Fester gefasst, es ist mühevoll, die Adern am Hals des Mannes schwellen an, er nimmt die zweite Hand. Reißt. Stöhnt, sein Rückgrat ist krumm. Eine Puppe!, denkt er noch. Der Mann wirft das Teil auf die Fliesen, es platscht, eine schleimige Sehne führt zu einem großen Kotklumpen. Pfützen dreckigen Wassers. Der Mann lächelt schief. Tse, sagt er. Da fängt das Ding an sich zu bewegen, leises Jammern kommt heraus, dann schreit es.

 

 

 

 





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